Works for Brands | Bauer
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worksforbrands | Klaus Bauer

Ohne Herzblut geht nichts!

Hund, Katze oder Maus, Klaus?

Hund.

 

… und warum?

Weil er bei aller Treue schon mal bellt.

 

Meer, Berge oder Großstadt?

Meer und Großstadt…

 

… und warum?

Meer Freiheit, Meer Bewegung, Meer Frische, Meer Impuls.

 

Dein Lieblings-Accessoire?

Mein Lieblings-Accessoire im Büro ist mein „Elastic Juwel“, ein Metalltacker mit kleinen Tackernadeln

 

Was wärst Du geworden, Wenn Du nicht geworden wärst, was Du bist?

Vater und Koch und Fotograf und Dj und Hundehalter = Strandbudenbesitzer.

 

Was wäre, wenn Du es geworden wärst?

Ein Traum wäre in Erfüllung gegangen.

 

Wenn Du eine Stadt wärst, welche wäre das?

Eine, in/mit der sich die Menschen wohl fühlen, in der was los ist, die überrascht, und trotzdem Ruhe bietet. Lebenswert, pulsierend, manchmal etwas hektisch. Ecken, Kanten, Menschen liebend, zuweilen etwas Phlegma – sag mal, dann bin ich ja Köln!

 

Und welche Automarke?

Keine Luxuskarre. Aber eine, die man langfristig – von Stil und Charakter – zu schätzen weiß. Springt immer an, hat noch ordentlich Dampf, auch im wachsenden Alter – trotz ein paar Beulen. Da ich halber Bayer bin – vielleicht ein recht gut erhaltenes BMW Cabrio 2002 mit einem kleinen Dachschaden.

 

Welches Konsumprodukt?

Kölsch. Schlank im Glas, und nur frisch zu ertragen.

 

Deine Lieblingsprodukte, die Du selbst verwendest – von Healthcare und Hygiene über Lebensmittel, Textilien bis zu Versicherungen und Wertanlagen (ggf. mit Begründung)?

Frische sardische Tomaten, Zucchiniblüten, das Rinderfilet von meinem Lieblingsmetzger, Arche Naturprodukte, Limuh Erfrischungsgetränke, Powerlook Vitalkraftstoff, Gizeh Zigarettenblättchen, Kölner Stadtanzeiger, mein Lieblingsduft (wird nicht verraten), die Versicherungen, die ich nicht brauche. Vor allem: Die größte Wertanlage für mein Herz – die Liebe meiner Freundin.

 

Was bedeutet für Dich Freundschaft?

Verbundenheit, Verlässlichkeit, Zuneigung, Freude, Wärme, Emotion, Kraft, Begeisterung.

 

Dein Lieblingsheld in der Geschichte/Popkultur/Wirklichkeit?

Donald Duck, Old Shatterhand, Flipper, the Slade, Neil Armstrong, Franz Beckenbauer, Willi Brand, Bryan Ferry, Helmut Schmidt, Steffi Graf, Miroslav Klose, Michael Schirner, Karl Lagerfeld, Dolce e Gabbana, Claude Ungaro, Philippe Starck, Matheo Thun, die Sportjournalisten Frank Nägele und Karlheinz Wagner, Joachim Gauck, Tom Kime, Jeremy Irons, Toni Kroos, der Jazzmusiker Pino Daniele.

Marken, Mythen, Moden

Was muss eine Marke haben, um sie lieben zu können?

Faszination und Zugänglichkeit.

 

Welche Marke aus Deiner Kindheit ist Dir am präsentesten?

Die Franz Beckenbauer-Suppen von Kraft.

 

… und warum?

„Krrrafft in den Teller, Knorrr auf den Tisch.“

 

Welche Erlebnisse verbindest Du damit?

S.o., Löffel für Löffel.

 

Welche gegenwärtig präsente Marke beeindruckt Dich am meisten?

1. Mini 2. Hermès

 

… und warum?

1. und 2.: Größte Wertschöpfung aus lange vergessenem Potential durch Stil und Anspruch.

 

Welche Vintage-Marke ist für Dich legitim, wieder entdeckt zu werden?

Red Bull.

 

Welche Markenstrategien bewunderst Du und warum?

Die von Red Bull. Geschmack von Gummibärchen. Wirkung wie ein Schädlingsbekämpfungsmittel. Verbot, Verknappung, Appell an das Kind in uns: was ich nicht haben darf, besorg ich mir.

 

Wie viel Wahrheit verträgt ein Konsument?

Ganz viel Wahrheit. Je nach Marke hat sich schon eine Lederhaut gebildet. Und bei manchen gar ein Panzer der Ignoranz. Siehe Primark: Zwischendrin ein wenig Aufruhr wie bei Burger King oder Amazon – weiter geht’s. Starke Marken halten das aus.

Zukunft

Die vier Kant-Fragen:

 

„Was kann ich wissen?“ – Welches ist das größte Geheimnis hinter modernen Strategien, das die Welt nicht wissen darf?

Das Agreement von Finanzwelt und Politik hinter dem Agreement, dass manch ein Agreement bekannt wird.

 

„Was soll ich tun?“ – Was kann man an Markenentwicklung und Einführungsprozessen verbessern?

Das Feingefühl dafür, dass Corporate Design und Anspruch an ein gutes Markenkonzept ein wichtigerer Investitionsfaktor sind, als ein teurer Fuhrpark.

 

„Was darf ich hoffen?“ – Was wird in der (Marken)zukunft alles besser werden?

Das Feingefühl, Erkenntnis und Bestätigung dafür, dass Corporate Design und Anspruch an ein gutes Markenkonzept wichtiger waren, als ein teurer Fuhrpark.

 

„Was ist der Mensch?“ – Was ist der Unterschied zwischen Mensch und Verbraucher?

Zu viel Konsum macht unmenschlich. Körperlich und charakterlich. Der Mensch ist ein Mensch und nicht nur „Verbraucher“, oftmals wird er/sie nur noch als solcher betrachtet und behandelt.

Fragen an Klaus Bauer

GF und Creative Director
Works for Brands

 

Ein Interview von Patrick Krause

Journalist und Autor

Referenzen